Beide Kanäle bringen Anfragen, aber auf ganz unterschiedlichen Wegen. Google erreicht, wer sucht. Meta erreicht, wer ein Vorhaben hat. Welcher zuerst, hängt von Ihrer Hauptleistung ab. Hier der Vergleich ohne Verkaufsabsicht für einen der beiden.
| Google Ads | Meta Ads | |
|---|---|---|
| Erreicht | Menschen, die gerade suchen | Menschen mit Vorhaben, die noch nicht suchen |
| Absicht | Hoch, Betrieb wird gesucht | Mittel, Interesse muss reifen |
| Stark für | Rohbau, Hochbau, Sanierung, Gewerbebau, Maurerarbeiten | Anbau, Aufstockung, Einfamilienhaus, energetische Sanierung, Außenanlagen |
| Braucht | Suchvolumen in der Region, Ausschlussbegriffe, Landingpage | Echte Bilder und Videos von Baustellen, Landingpage |
| Weg zum Auftrag | Kurz | Länger |
| Grenze | Nicht mehr Anfragen als Suchende | Werbemittel nutzen sich ab, laufend neue nötig |
| Kosten pro Klick | Höher | Niedriger |
| Kosten pro qualifizierter Anfrage | Oft vergleichbar, weil Absicht höher | Oft vergleichbar, weil Klicks günstiger |
Die letzte Zeile ist die wichtige: Die Kosten pro qualifizierter Anfrage liegen bei beiden Kanälen oft näher beieinander, als die Klickpreise vermuten lassen. Entscheidend ist, ob der Kanal zur Leistung passt.
Google zuerst. Wird aktiv gesucht, hohe Absicht. Meta als Ergänzung für Bauherren mit Grundstück.
Google zuerst bei Kernsanierung und Umbau. Meta zuerst bei energetischer Sanierung, weil das Vorhaben oft durch Förderung oder Energiekosten entsteht.
Meta zuerst. Wer über mehr Platz nachdenkt, sucht Ideen, nicht Betriebe. Google nur mit sehr engen Begriffen.
Google zuerst. Entscheider suchen gezielt. Meta nur eingeschränkt, weil Gewerbekunden dort schwer zu treffen sind.
Beides. Google für „Bauunternehmen Hausbau“, Meta für Grundstückskäufer in der Region.
Google zuerst, oft als lokale Suche. Meta für Mitarbeitergewinnung.
Wer diese fünf Punkte nicht hat, sollte weder Google noch Meta schalten, sondern zuerst die Seite und das Formular bauen.
Besser nicht. Jeder Kanal braucht genug Daten, um in den ersten Wochen zu lernen. Mit einem kleinen Budget auf einen Kanal konzentrieren, nach zwei bis drei Monaten den zweiten dazunehmen.
Beide Plattformen bieten inzwischen Formate, die dem anderen ähneln (Google Demand Gen, Meta Suchanzeigen). Für Bauunternehmen bleibt die Grundregel: Suche bei Google, Vorhaben bei Meta.
Nach sechs bis acht Wochen mit sauberer Messung sieht man, wo die qualifizierten Anfragen herkommen und was sie kosten. Danach wird das Budget verschoben, nicht vorher.
Im kostenlosen Strategiegespräch schauen wir auf Suchvolumen, Projektart und Bildmaterial und sagen Ihnen, womit Sie starten sollten.