Google Ads ist für Bauunternehmen der schnellste Weg zu Anfragen von Menschen, die gerade suchen. Und der schnellste Weg, Geld zu verbrennen, wenn drei Dinge fehlen. Dieser Artikel erklärt, wann Google Ads sich lohnt, wie eine Kampagne für einen Baubetrieb aufgebaut sein muss und wann Meta Ads die bessere Wahl ist.
Google Ads erreicht Menschen in dem Moment, in dem sie suchen. Das setzt voraus, dass Ihre Leistung überhaupt gesucht wird, und zwar mit Kaufabsicht, nicht aus Neugier. In der Praxis funktioniert das gut für:
Weniger geeignet sind Leistungen, bei denen das Vorhaben noch keinen Namen hat. Wer über mehr Platz nachdenkt, sucht „Anbau Ideen“ oder „Anbau Kosten“, nicht „Anbau Bauunternehmen beauftragen“. Diese Suchen bringen Klicks, aber kaum Anfragen.
Die wichtigste und am häufigsten vergessene Einstellung. Wer auf „Rohbau“ wirbt, erscheint ohne Ausschlüsse auch bei „Rohbau Kosten pro Quadratmeter“, „Rohbau selber machen“, „Rohbau Ausbildung“ und „Rohbau Preisvergleich“. Jeder dieser Klicks kostet Geld und bringt keine Anfrage. Eine Liste mit Ausschlussbegriffen (Kosten, Preis, selber, Ausbildung, Jobs, Gehalt, Rechner, Vergleich, gebraucht, kostenlos) gehört vor dem ersten Euro in die Kampagne.
Die Anzeige für Rohbau führt auf eine Rohbau-Seite: Referenzen, Ablauf, Region, Formular. Nicht auf die Startseite, nicht auf „Leistungen“. Wer auf die Startseite lenkt, zahlt für Besucher, die erst suchen müssen, was sie gerade angeklickt haben. Die meisten gehen.
Vorhaben, Ort, Zeitraum, Budgetrahmen. Ohne diese Fragen bringt Google Ads Kontakte, keine Leads. Mehr dazu unter Leadqualifizierung.
Drei Posten: Klickpreise an Google (abhängig von Region und Wettbewerb, Gewerbebau teurer als Sanierung), Honorar für Aufbau und Betreuung, und die eigene Zeit für Rückrufe und Angebote.
Wir nennen hier bewusst keine Klickpreise. Sie schwanken je nach Begriff und Region um ein Vielfaches und ändern sich laufend. Jede Zahl in einem Artikel wäre veraltet, bevor Sie sie lesen. Im Google-Ads-Konto selbst lassen sich die realen Preisspannen für Ihre Begriffe und Ihre Region vorab ansehen.
Wichtiger als der Klickpreis ist die Rechnung dahinter: Was kostet eine qualifizierte Anfrage, und was bringt sie? Das Rechenbeispiel dazu steht im Artikel Neukundengewinnung für Bauunternehmen.
| Google Ads | Meta Ads | |
|---|---|---|
| Erreicht | Menschen, die gerade suchen | Menschen mit Vorhaben, die noch nicht suchen |
| Stark für | Rohbau, Sanierung, Gewerbebau, Maurerarbeiten | Anbau, Aufstockung, Einfamilienhaus, energetische Sanierung |
| Voraussetzung | Suchvolumen in der Region | Echte Bilder von Baustellen und Team |
| Weg zum Auftrag | Kurz, hohe Absicht | Länger, Interesse muss reifen |
| Grenze | Nicht mehr Anfragen als Suchende | Braucht laufend neue Werbemittel |
Die meisten Baubetriebe fahren beides, mit unterschiedlichem Gewicht: Google für das, was gesucht wird, Meta für das, was angestoßen werden muss. Wer nur ein Budget hat, startet mit dem Kanal, der zur Hauptleistung passt. Details unter Meta Ads für Bauunternehmen.
In den Fällen, die wir prüfen durften, fast immer an fehlenden Ausschlüssen, einer Anzeige auf die Startseite und einem Formular ohne Qualifizierung. Das alte Konto zeigt es: Wenn die Suchbegriffsberichte voller „Kosten“ und „selber“ sind, war es die Einstellung, nicht der Kanal.
So viel, dass in vier Wochen genug Klicks zusammenkommen, um Suchbegriffe zu bewerten. Das hängt von den Klickpreisen in Ihrer Region ab und lässt sich im Konto vorab abschätzen. Lieber klein starten und erhöhen, wenn die Anfragen passen.
Dem Betrieb. Immer. Das Konto enthält alle Daten und Lernwerte. Wenn es der Agentur gehört, fangen Sie beim Wechsel bei null an.
Im kostenlosen Strategiegespräch schauen wir ins Suchvolumen Ihrer Region und sagen Ihnen, ob Google Ads, Meta Ads oder keins von beiden sinnvoll ist.
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